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Vorwort der Sektionsleitung

Die Sektionsleitung ist bemüht, durch unterschiedliche Bahnen und Modi für einen spannenen und unterhaltsamen Ablauf der Rennen/Rennserie zu sorgen.

Hauptaugenmerk legen wir auf Fairness und Sicherheit. Wir gehen davon aus, dass alle FahrerInnen in der Wettbewerbssituation schnell aber fair fahren und sich selbst und andere FahrerInnen nicht in Gefahr bringen wollen. Dazu ist die Einhaltung gewisser "Spielregeln" erforderlich, die im folgenden definiert sind. Mit ihrer Teilnahme an der durch die Kartsektion ausgeschriebenen Rennen akzeptieren die TeilnehmerInnen diese Regelungen vollinhaltlich, insbesondere den Bankeinzug des Nenngeldes durch die Sektionsleitung. Der Haftungsausschluß der Sportsektion ist integrierter Bestandteil unserer Regelungen.  

Meisterschaft

Die ÖVAG-Kartsektion schreibt pro Jahr 5 Renntermine aus, an denen jeweils 2 Rennen gefahren werden. Von diesen 10 Möglichkeiten zu punkten, zählen die besten 6 Ergebnisse zur Jahreswertung. Damit gibt es die Möglichkeit, allenfalls schlechtere Ergebnisse zu verbessern, bzw. mit nur 3 von 5 Teilnahmen - geldbörselschonend - die maximal möglichen Rennergebnisse zu erzielen.

Sollten zwei Fahrer in der Zwischenwertung bzw. am Jahresende gleichauf liegen, zählen in absteigender Bedeutung:
- die Anzahl der besten Platzierungen (Siege, zweite Plätze, usw.)
- die Anzahl der besten Runden
- die bessere Platzierung in der letzten direkten Begegnung
- die bessere Rundenzeit insgesamt.  

Startreihenfolge / Kartsturz

KARTSTURZ ist ein Modus um die Leistungsfähig der Karts auszugleichen. VOR dem Rennen wird den FahrerInnen ein Kart zugelost, mit dem das Qualifying gefahren wird. Anhand der jeweils besten Rundenzeit der FahrerInnen erfolgt die Startaufstellung zum 1. Rennen.

Das Zieleinlaufergebnis entspricht gleichzeitig der Startaufstellung zum 2. Rennen. Davor werden jedoch die Karts der Fahrer untereinander getauscht. Dafür gibt es unterschiedliche Modi:  
klassische Methode: der Erste tauscht das Kart mit dem Letzten, der Zweite mit dem Vorletzten usw.  
Teilung durch die MItte: um die motorische Schwäche im Mittelfeld des Klassements auszugleichen, erfolgt der Kartsturz durch die rechnerische Mitte der Ergebnisliste. Beispiel: 12 Fahrer sind am Start >> der Erste tauscht mit dem Siebenten, der Zweite mit dem Achten usw.  

Tagesklassement

Das Tagesklassements ist eine Zusammenfassung der beiden Einzelrennen eines Renntages. Dabei werden die die Plazierungen der beiden Rennen addiert. Sieger ist jener Fahrer, mit der geringsten Punktezahl. Bei Punktegleichstand wird der Fahrer mit der insgesamt besseren Rundenzeit vorgereiht.

Das Tagesklassement wird für die Berechnung der Teamwertung herangezogen. Für unsere Kartmeisterschaft gilt jedoch ein anderes Punktesystem, welches die Punktevergabe je Einzelrennen vorsieht -> siehe PUNKTEWERTUNG unten.  
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Teamwertung

Bei einer Fahrerbesprechung am 22.03.2005 wurde beschlossen, zusätzlich zur Einzelwertung auch eine Teamwertung einzuführen. Anhand des jeweils letzten Meisterschafts-Endstandes werden je drei Fahrer zu einem Team gebildet. Die Punktevergabe erfolgt wie bei der Einzelwertung, jedoch anhand des Tagesklassements lt. Rennbericht. Die besten zwei Ergebnisse des Teams zählen zur Teamwertung. Es gibt keine Streichresultate. Ziel der Teamwertung ist die Schaffung eines zusätzlichen (spannenden) Kräftevergleiches, jedoch mit Teampartnern, die dadurch ebenfalls verstärkt zur Aktivität der Kartsektion beitragen sollen.  

Punktewertung

Die durch die ÖVAG-Kartsektion organisierten Rennen sind ausgelegt für bis zu max. 18 Teilnehmern. Da seitens der Karthallen max. 15-18 Karts (von Bahn zu Bahn verschieden) gleichzeitig auf der Strecke sein können, behält sich die Sektionsleitung Einschränkungen oder Ablehnungen von Nennungen vor, z.B. wenn die Nennungen die max. Teilnehmerzahl überschreitet.

Punkte für die VOLKBANK-Wertung kann jeder durch die Sektionsleitung genannte Fahrer erzielen, der regulär in der Ergebnisliste geführt wird. Zusätzlich werden Bonuspunkte für die schnellste im Rennen gefahrene Runde vergeben. Die Punktevergabe für die Renn-Platzierung sowie die Vergabe des Bonus erfolgt anhand der Ergebnisliste der Karthalle sowie der Punktetabelle der Kartsektion.

Ist die Erstellung einer Ergebnisliste seitens der Karthalle nicht möglich, kann in diesem besonderen Fall eine Reihung anhand von Überrundungen/Positionskämpfen und im Gespräch mit den Fahrern durch die Sektionsleitung ermittelt und als offizielles Ergebnis gewertet werden. Es liegt im Ermessen der Kartsektion, die schnellste Rundenzeit vom Qualifying für den Bonus im ersten Rennen heranzuziehen, oder die Bonuspunktevergabe für dieses Rennen ganz zu streichen. Durch die Streckenposten disqualifizierte Fahrer (schwarze Flagge) erhalten auch dann keine Punkte, wenn sie in der offziellen Rangliste aufscheinen.

 
Rang
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18  
Punkte
20
18
16
15
14
13
12
11
10
9
8
7
6
5
4
3
2
1

Bonuspunkte
für schnellste
Runde
= 2 Punkte  
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Selbstkosten und Bankeinzug

Die Kosten für die Teilnahme an den Rennen gehen zu Lasten der TeilnehmerInnen. Um der Sektionsleitung das Handling am Renntag zu erleichtern wird das Nenngeld in der jeweiligen Höhe frühestens zwei Tage vor dem Rennen durch die Kartsektion mittels Bankeinzug eingehoben. Die Sektionsleitung erledigt alle organisatorischen Tätigkeiten am Renntag und zahlt den Gesamtbetrag an den Karthallenbetreiber. Die angemeldeten TeilnehmerInnen werden über die Höhe und den Zeitpunkt des Einzuges rechtzeitig vorher informiert. Allfällige Kosten für die Nichteinlösung der Lastschrift gehen zu Lasten der TeilnehmerInnen -> daher bitte auf Kontodeckung achten !!!  

GastfahrerInnen

Gäste können das Starterfeld auffüllen und werden regulär in der Gesamtwertung geführt. Gastfahrer erhalten ein Gäste-Kennzeichen (G), die Punkte-Berechnung erfolgt einschließlich der Gastfahrer, inkl. der Bonuspunkte für die schnellste Runde. Die Reihung der Punkteliste erfolgt also "open", die interne Meisterschaft ist jedoch den VB-MitarbeiterInnen vorbehalten.

Wir ersuchen um Verständnis, dass allfällige Subventionen der Kartsektion für Gastfahrer ausgeschlossen sind und MitarbeiterInnen bei max. Teilnehmeranzahl vorgereiht werden. 

Sicherheits- und Fairnessregeln

Wettkampf, Einsatz und Spaß sind wesentliche Elemente des Kartfahrens, aber Sicherheit und Fairness müssen im Sinne der SportlerInnen besondere Beachtung finden. Natürlich wünschen wir uns störungsfreie und reibungslose Rennen, dennoch haben wir ein paar Regeln aufgelistet, die zwingend einzuhalten sind.


1) Während einer Gelblichtphase gilt ein generelles Überholverbot. Bei auf der Strecke zum Stillstand gekommenen Karts muss vorsichtig vorbeigefahren werden. Ansonsten soll jeder mit der normalen Geschwindigkeit weiterfahren. Schwächere FahrerInnen werden manchmal langsamer und wollen ein schnelleres Kart vorbeilassen. Das ist jedoch nicht erlaubt und schadet dem Schnelleren.

2) Bei einer Überrundung soll der überrundete Fahrer fair Platz machen (weg von der Ideallinie). Der Überrundete lässt den anderen Fahrer überholen und hängt sich an, lernt er ein paar Kurven, wie man gut fährt.

3) Wenn das Kart aus irgendeinem Grund auf der Strecke liegen bleibt, nie aussteigen (außer das Kart brennt!).

4) Bei der Ausfahrt aus der Boxenstraße hat man Nachrang.

5) Bei dem Versuch einen unmittelbar vor einem liegenden Fahrer zu überholen ist verboten: Andauerndes Anstoßen an das Kart und das Hinausschieben des Karts über die Kurve, sodass man innen vorbei fahren kann. Entweder man kann den voraus liegenden Fahrer fair überholen oder man muss dahinter bleiben.

6) Sollte bei einem Überholversuch im Eifer des Gefechtes ein Regelverstoß passieren, dann wird keine Strafe ausgesprochen, wenn man den anderen Fahrer wieder nach vor lässt.

7) Ein Rennen entscheidet sich nicht in den ersten Runden.  
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Schiedsgericht

Das Schiedsgericht setzt sich aus drei Personen zusammen, die unter Ausschluß der Öffentlichkeit eine Angelegenheit abklären:

- der Sektionsleiter
- sein Stellvertreter
- der führende Fahrer in der aktuellen Fahrerwertung

Betrifft die Angelegenheit eine der angeführten Personen ist der nächstplatzierte Fahrer der aktuellen Fahrerwertung für das Schiedsgericht nachzureihen. Ankläger oder Beklagter können niemals dem Schiedsgericht angehören. Es steht dem Schiedsgericht zu, beide Parteien oder Zeugen vor einer Urteilsfällung anzuhören.  

Protestführung

Im Anlaßfall kann ein betroffener/benachteiligter Fahrer unmittelbar nach der Veranstaltung bei einer beliebigen Person des Schiedsgerichtes Protest einlegen. Das Schiedsgericht kann Verstöße bestrafen.

Jeder Fall wird gesondert behandelt und das Strafausmaß wird nach Härte und sonstige Begleitumstände durch das Schiedsgericht festgesetzt. Folgende grundsätzliche Möglichkeiten werden dem Schiedsgericht eingeräumt:

- Freispruch
- Verwarnung
- Rückreihung in der Ergebnisliste (für das jeweilige Rennen)
- Sperre

Wiederholungsfälle werden entsprechend strenger geahndet. Kartrennen sollen neben dem sportlichen Aspekt vor allem das "Miteinander" im Kollegenkreis fördern. Strafsanktionen sind da in jedem Fall kontraproduktiv. Im Sinne sportlich wertvoller Veranstaltungen ersuchen wir daher um strikte Einhaltung der (wenigen) Regelungen.



ÖSTERREICHISCHE VOLKSBANKEN-AG
Sektion Kartsport
Robert Mayerhofer & Christian Werner  
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